Kreisverband Schweinfurt

Ein halbes Jahr lang die Integration gefördert
DJK Wülfershausen/Burghausen verabschiedet vier Flüchtlingsfreunde

WÜLFERSHAUSEN (ar) Seit August des letzten Jahres hatte die DJK Wülfershausen vier äthiopische Flüchtlinge, die in Rütschenhausen untergebracht waren, regelmäßig zum Training und als Fans zu den Punktspielen bei sich aufgenommen. Ziel war, ihnen die Integration in ihre neue Umgebung zu erleichtern und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie in Deutschland gerne aufgenommen werden.

Ohne Zögern hatten sich aktive Spieler und Betreuer bereit erklärt, den Fahrdienst für Ibsace, Shamsudin, Daud und Taha zu übernehmen. Bei den Trainingsübungen spielten die Sprachprobleme keinerlei Probleme und mit jedem Treffen wurden gegenseitige Vorbehalte und Unsicherheiten immer mehr abgebaut. Zum Jahresbeginn ließ die DJK für die Vier Spielerpässe ausstellen, um sie fortan auch bei Punktspielen einsetzen und somit deren Zugehörigkeitsgefühl noch verstärken zu können. Doch das wird nun wohl nicht zustande kommen, da die Vier seit Anfang Februar in einer Sechser-Wohngemeinschaft in Bergrheinfeld eine neue Heimat finden konnten. Stanislaw Schmidt, Vorstand Sport, will versuchen, mit Vereinen in oder um Bergrheinfeld Kontakt aufzunehmen, um für das Quartett eine neue sportliche Heimat zu finden.

Zur Verabschiedung organisierte die Fußballabteilung eine kleine Feier. Dabei überreichte Stanislaw Schmidt an jeden Einzelnen einen Trainingsanzug. Die Anschaffung der Sportkleidung konnte durch die 500-Euro-Spende der DFB-Stiftung „Egidius Braun“ finanziert werden, die im Rahmen ihrer Aktion „1:0 für ein Willkommen“ auch die DJK für deren Engagement unterstützte.

Natürlich freuen sich die vier Flüchtlinge, zukünftig nicht mehr in einer Gemeinschaftsunterkunft leben zu müssen, sondern mehr Eigenverantwortung übernehmen zu können. Doch sie bedauern sehr, dass sie nun ihre „Freunde“ verlassen müssen. Shamsudin, der sich mittlerweile schon recht verständlich in Deutsch ausdrücken kann, sagte zum Abschied: „Vielen, vielen Dank. Wir haben guten Kontakt zu den Spielern bekommen und alle sind Freunde. Wir wollen gerne zu Spielen wieder kommen.“


DJK Wülfershausen/Burghausen und Madinger-Gruppe unterstützen Kampf gegen Blutkrebs

„Niemand denkt gerne an Blutkrebs – dennoch ist das Thema allgegenwärtig. Je mehr man sich mit dieser Krankheit, selbst als Außenstehender auseinandersetzt, desto erschütterter ist man“ – dies war die Reaktion von Rainer Schindelmann, Fußballabteilungsleiter der DJK Wülfershausen/Burghausen, während einer Spielgruppentagung im vergangenen Jahr. Vorstandskollegen hatten dort über das Schicksal einer Familie berichtet und die Aktion der Deutschen Knochenmarkspendedatei (DKMS) „Fußballhelden – Dein Klub gegen Blutkrebs“ vorgestellt. Unterstützt von dem Fußballprofi Jérôme Boateng sucht die DKMS potentielle Lebensretter in den rund 25.000 Fußballvereinen.

Alle 16 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. Davon sind nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche betroffen. Dabei trägt jeder von uns das Mittel gegen den Blutkrebs in sich, denn mit der passenden Stammzellspende haben die Betroffenen eine Chance auf ein zweites Leben. Die Wahrscheinlichkeit den passenden Spender zu finden ist mit 1:20000 im günstigsten Fall jedoch sehr gering. Nur wenn die Gewebemerkmale des Blutes von Patient und Spender exakt übereinstimmen, kommt eine Spende überhaupt in Frage. Deshalb gilt: Je mehr Personen sich registrieren lassen, desto höher ist die Chance, auch den passenden Spender zu finden.

Da die Diagnose „Blutkrebs“ den Betroffenen mit einem Schlag aus seinem bisherigen Leben reiße, aber jeder Gesunde im Alter von 17 bis 55 Jahre helfen könne, stand für Rainer Schindelmann deshalb schon während der Tagung fest: „Die DJK läßt sich beim Kampf gegen den Blutkrebs nicht ins Abseits stellen.“ Nach wenigen Telefonaten noch am späten Abend war die Idee einer Typisierungsaktion geboren. Rund 40 Fußballer und Interessierte informierten sich Ende Januar im Vereinsheim der DJK über Blutkrebs und die Arbeit der DKMS. Stanislaw Schmidt, Vorstand Sport, konnte erfreut melden: „Am Ende haben sich 25 von unseren Jungs aus der 1. und 2. Mannschaft typisieren lassen“. Damit habe die DJK bewiesen, dass Teamgeist und Zusammenhalt nicht nur auf dem Rasen zählten. Für viele Patienten sei die Übertragung von Stammzellen die einzige Möglichkeit auf ein zweites Leben, deshalb zähle jeder einzelne Eintrag in die Spenderdatei.

Da für jede Registrierung Kosten in Höhe von 40 Euro anfallen, war noch die Finanzierung der Unkosten zu klären. Erfreut konnte der erste Vorsitzende Hartmut Frisch berichten: „Die Suche hat aber nicht lange gedauert; schon die erste Nachfrage war erfolgreich“. Oliver Madinger, Geschäftsführer der Madinger-Gruppe aus der Nachbargemeinde Euerbach, hatte ohne Zögern ein offenes Ohr für die DJK-Aktion und übergab einen 1.000 Euro-Scheck mit den Worten: „Ich finde die Initiative der DJK eine runde Sache. Als Geschäftsführer investiere ich regelmäßig zum Wohl des Unternehmens. Was gibt es aber wichtigeres, als in Lebensretter von morgen zu investieren“.

Diese Typisierungsaktion, so betont Schmidt, soll jedoch keine einmalige Sache gewesen sein. Deshalb sei auch für das nächste Jahr wieder ein Aktionstag geplant, denn mit jeder Person, die in die Datenbank aufgenommen werde, steige auch die Wahrscheinlichkeit, den passenden Spender zu finden. Die DJK will bei diesem Thema am Ball bleiben, und so erklärt der Vorstand Sport: „Natürlich tragen wir das Thema in unsere Familien und den Freundeskreis – denn es kann jeden von uns treffen“.


Winterwanderung bei der DJK 1978 Burghausen
mit Rekordbeteiligung

BURGHAUSEN. Hoch her ging es bei der diesjährigen Winterwanderung am 16.01.2016 des Diözesan Kreisverbandes Schweinfurt dem 24 einzelne DJK Vereine angehören. Unter anderem auch die DJK Burghausen, die in diesem Jahr als Mittelpunkt der DJK Gemeinschaft ausgewählt wurde und als Ausrichter der Veranstaltung ein Zeichen setze. Gleichzeitig nutzen zahlreiche Vereine aus angrenzenden DJK Kreisgemeinschaften ebenfalls diese Veranstaltung, um dabei zu sein. Am Samstag Mittag begrüßten Adolf Weber als Diözesan Kreisvorsitzender zusammen mit den Vorständen der DJK Burghausen die knapp 200 Gäste am schmucken Sportheim von Burghausen und luden sie auf die verschneite Wegstrecke rund um Burghausen ein. Die Leitung der Wanderung übernahm Walter Weidner. Den diesjährigen Teilnehmern bot sich eine Winterlandschaft vom Feinsten. „Wege mitgehen – Chancen wahrnehmen“ eine bessere Umsetzung des Mottos vom Kreisverband Schweinfurt gab es an diesem Tag wohl nirgendwo. Drei große Ziele der DJK sind die Förderung des sachgerechten Sports, die Förderung der Gemeinschaft und die Orientierung an der christlichen Botschaft. Dies wurde an diesem herrlichen Wintertag von allen DJK´ler vorgelebt und auch gezeigt. Auf halber Strecke wurden die Wanderer an der “Bude Burghausen“ von der DJK Trachtengruppe zusammen mit der DJK Jugendabteilung eingeladen, sich mit Glühwein, Kaffee, Kuchen, Bratwürsten und Getränken zu stärken. Außerdem konnte sich ein jeder die kalten Glieder am Lagerfeuer aufwärmen, um dann die restlichen Kilometer – vielleicht auch mit einem kleinen Schnäpschen gestärkt – weiterzugehen. Natürlich bedurfte es im Vorfeld einigem organisatorischen Talent, die Planung bestmöglich umzusetzen, was aber in Burghausen stets zur vollsten Zufriedenheit geschieht. Weiter ging es dann auf die Reststrecke, die Diakon Anton Blum mit einigen geistlichen Impulsen untermalte, ehe man dann bei heftigen Schneefällen den Ausgangspunkt am DJK Sportheim von Burghausen wieder erreichte. Nach drei Stunden Wanderung konnten sich nun alle Teilnehmer von den kulinarischen Köstlichkeiten der DJK Küche überzeugen. Schnitzelvariationen mit Pommes und Salaten sowie Gemüselasagne füllten auch den letzten ausgehungerten Magen. Ein bis auf den letzten Platz gefülltes Sportheim schuf eine heimische Atmosphäre, die jeder genießen konnte. Dabei kamen die einzelnen Fachgespräche natürlich nicht zu kurz. Mit neuen Eindrücken und neuer Motivation verließ dann um 19 Uhr der letzte Bus das Sportgelände von Burghausen. Es war ein schöner Tag den alle Mitglieder im Diözesan Kreisverband Schweinfurt genießen konnten. Danke an alle DJK Mitglieder und örtlichen Vereinen, allen Organisatoren, Helfern und Unterstützern, die sich an diesem Tage für die DJK Gemeinschaft eingesetzt und aktiv eingebracht haben.


Lilo Dittmar, ein DJK-Urgestein, am 17.10.2014 verstorben
In der DJK eine zweite Heimat gefunden

Über 60 Jahre war sie Mitglied bei der DJK Schweinfurt. Die Sportart Kegeln war ihre große Leidenschaft. Ihr größter Erfolg: Die deutsche Meisterschaft bei den Seniorinnen
24 Jahre bis zum Jahr 2008 bekleidete sie das Amt der Frauenwartin im DV Würzburg. Sie baute dabei viele Kontakte zu den Frauen in den DJK-Vereinen auf. Frauenkonferenzen, Lehrgänge mit verschiedenen Themenbereichen und ihre legendären Frauentage lagen ihr am Herzen.
Sie erhielt alle möglichen Ehrungen des DJK-Sportverbandes.
Bei ihrer Verabschiedung im DV Würzburg im Jahr 2008 erhielt sie auch den Ehrenbrief des Bistums Würzburg für ihre herausragenden Leistungen. 17 Jahre und 7 Tage, wie sie selbst bei ihrer Verabschiedung sagte, war Lilo Dittmar auch Frauenwartin im DJK-LV Bayern.
Sie bezeichnete die DJK stets als ihre zweite Heimat, in der sie tief verwurzelt war. Für sie war die DJK immer eine wohltuende Gemeinschaft in der sie sich sehr gut aufgehoben gefühlt hat.

Edgar Lang, Vorsitzender des DJK Diözesanverbands Würzburg, würdigte die Verstorbene.  


Sehr erfreuliches Jahr 2013 für den Verein
Die DJK ist wichtig für ganz Wülfershausen

WÜLFERSHAUSEN (ar) „Das zurückliegende Jahr war aus meiner Sicht wieder sehr erfreulich“ – so lautete das Resumé von Hartmut Frisch, dem Vorsitzenden der DJK Wülfershausen, in der Jahresversammlung.

Im Vordergrund sei dabei der Küchen- und Thekenumbau gestanden, der aufgrund gesetzlicher Hygienevorschriften erforderlich geworden sei. Er bescheinigte Joachim Friedrich, dem Vorstand Liegenschaften, „hervorragende Arbeit bei Planung und Druchführung“. Der finanzielle Rahmen, etwa 63 000 Euro, sowie der vorgegebene Zeitrahmen konnten dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer, bei denen er sich ausdrücklich bedankte, weitgehend eingehalten und bis auf Kleinigkeiten fertig gestellt werden. Durch diesen Umbau werde auch das Arbeiten für das ehrenamtlich tätige Küchenpersonal erleichtert. Ein gut funktionierendes Sportheim sei für den gesamten Ort wichtig, da es keine Gaststätte mehr gebe und die DJK die Aufgaben einer solchen übernehme. Zudem sei der Verein auf die Einnahmen des Wirtschaftbetriebes angewiesen, um weitere vorgesehene Investitionen tätigen zu können.

Frisch lud auch zum nächsten Vereinsstammtisch ein, bei dem er Genaueres über den Ablauf des 85-jährigen Vereinsjubiläums vom 12. bis 14. Juli bekanntgeben könne, wobei der Sport im Mittelpunkt stehen wird.

Auch sportlich konnten die Abteilungsleiter auf Erfolge zurückblicken. Die erste Fußballmannschaft spielt derzeit um die Tabellenspitze in der Kreisklasse mit, eine Tischtennismannschaft errang die Meisterschaft und zwei Korbballteams wurden Vize-meister. In ihrem Bericht über die Jugendabteilung konnte Sandra Pfeuffer über das erfreuliche Ergebnis der Jugendversammlung berichten, bei der sich viele DJKler zur aktiven Übernahme von Ämtern bereit erklärt hatten. Monika Drenkard vom Wirtschaftsdienst dankte allen Helferinnen und Helfern für ihre Einsätze im Wirtschaftsdienst, bei Familienfeiern, Kirchweih und bei der Betreuung der Wallfahrer aus Würzburg und Thüngersheim.

Einen Rekord vermeldete Sabine Benkert vom Vergnügungsausschuss: Bei den Theateraufführungen des Stücks „Das verflixte Klassentreffen“ waren alle sieben Abendveranstaltungen bis auf den letzten Platz ausverkauft. Da vielen Interessenten abgesagt werden musste, ist zu überlegen, ob im kommenden Jahr noch zwei weitere Veranstaltungen angeboten werden sollen.

Uwe Holzinger widerlegte in seinem Kassenbericht das Gerücht über eine angeblich „explodierende Kostenentwicklung“ beim Küchen- und Thekenumbau. Bisher liege man im kalkulierten Kostenrahmen. Mehrausgaben könnten entstehen, wenn – was nicht geplant war – eine Wasserenthärtungsanlage eingebaut wird, worüber jedoch erst noch mit der Gemeinde Rücksprache genommen werden soll, da diese dann auch für den mit angeschlossenen Kindergarten genutzt werden könnte.

Konrad Schmitt, Ehrenamtsbeauftragter der DJK, lobte das Engagement der Vereinsverantwortlichen, deren „Zahl der Arbeitsstunden, Vorstands- und Abteilungssitzungen sowie Einsätze bei Vereinsveranstaltungen nicht selten das vertretbare Maß übersteigt“. Er appellierte an alle Mitglieder, sich auch in Zukunft darum zu bemühen, „das hohe Ansehen zu erhalten, das die DJK in der Öffentlichkeit genießt“.

Bericht von Elmar Heil


Ehrenabend bei der DJK Marktsteinach

anlässlich der Abteilungsjubiläen.

Korbball und Fußball können auf 60 Jahre zurück blicken, Tischtennis feierte 50 Jahre, Gymnastik 45 Jahre und Volleyball gibt es seit 25 Jahren. Der Vorsitzende dankte den vielen Ehrenamtlichen, die diese Abteilungen gegründet und am Leben erhalten haben. Aber auch bei der DJK Marktsteinach ist der Wandel der Zeit spürbar, so 1. Vorsitzender Dieter Herder. Ein breites Sportangebot führt dazu, dass die aktiven Sportler sich aufteilen und in den einzelnen Abteilungen weniger werden. Deshalb werden viele Spiel- und Zweckgemeinschaften gegründet. Das beste Beispiel ist bei den Fußballern. Diese spielen nun in der dritten Saison mit den FC-Fußballern zusammen, was der Dorfgemeinschaft sehr gut tut. Und auch der sportliche Erfolg blieb nicht aus. Der Mannschaft gelang die Meisterschaft und somit der Aufstieg in die A-Klasse. Auch die Korbballmädels U 9 spielen in einer Spielgemeinschaft mit Löffelsterz. Durch ihre hervorragenden Leistungen ist Ihnen die Meisterschaft gelungen. Die Tischtennis-spieler treten seit der jetzt laufenden Saison in Spielgemeinschaft mit Löffelsterz an. Auch ihnen wünschte er viel Erfolg. Sein Motto: Der Erfolg ist das Ziel - aber nicht um jeden Preis.
Viele Mitglieder konnten durch die Vorstandschaft und die Verbandsvertreter geehrt werden. Für ehrenamtliche Tätigkeit im Verein erhielten das Ehrenzeichen in Bronze: Manfred Höhne für 2. Kassier seit 2009 und früherer Pressewart, Peter Darmietzel als Förderer des Vereins, Herbert Hofmann für seine jahrelange Tätigkeit und Organisation beim Altherrenzeltlager und Edeltraud Keidel für Übungsleiterin Seniorengymnastik von 1997 bis 2012 und im Kinderturnen von 1993 bis 2003, außerdem für 20 Jahre Organisation und Küche der Jugendfreizeit.
Das Sportehrenzeichen in Bronze bekam Kurt Kreuzer für seine Trainertätigkeit und Abteilungsleiter Volleyball von 1991 bis 2009.
Das DJK Ehrenzeichen in Silber erhielt Bernd Götzendörfer , der seit 1995 2. Vorstand ist, Dieter Herder für seine Tätigkeit als 1. Vorsitzender seit 1997, Sigrid Herder für ihre Tätigkeit als 2. Schriftführerin von 1981 bis 1985 und von 1997 bis 2007, und als 1. Schriftführerin seit 2007, Joachim Hochrein für 1. Kassier seit 1995 und Udo Keidel, der im Verein seit 1993 sportlicher Leiter ist und 20 Jahre die Organisation der Jugendfreizeit inne hatte.
Viele langjährige Mitglieder konnten von der DJK geehrt werden. Am längsten gehören dem Verein an: Bulheller Erwin, Dees Herman, Döll Ludwig, Drexler Eduard, Gütlein Werner, Hömer Wilhelmine, Klopf Anneliese, Lindner Georg, Seuffert Oswald und Ullrich Winfried. Ihnen und auch allen Mitgliedern gilt ein besonderer Dank für ihre Treue dem Verein gegenüber.

Am Sonntag fand ein Festgottesdienst mit Fahnenweihe statt. Pfarrer Andreas Heck wies bei der Fahnenweihe auf die Wichtigkeit der Segnung der Fahne, unter der die Mitglieder ihren Sport und die Geselligkeit pflegen. Die Kinderturngruppe brachten eine kleine tänzerische Vorführung. Mit Blasmusik ging es nach dem Gottesdienst zum Weißwurstfrühstück in die DJK-Gaststätte.


Seniorenwanderung der DJK Hirschfeld

Schon kurz nach dem Start in Hirschfeld, südlich von Schweinfurt, hatten die Organisatoren der Seniorenwanderung im Juni ihren ersten Höhepunkt für die mehr als 80 Teilnehmer parat. Man steuerte auf das Kloster St. Ludwig zu, am Mainradweg gegenüber von Wipfeld gelegen, und wurde prompt wie eine große Schar von Wallfahrern mit lang anhaltendem Glockengeläut und vorsorglicher Straßensperrung empfangen. Mit viel Liebe und wahrer Begeisterung berichteten dann Bedienstete der Einrichtung in der Klosterkirche von der wechselvollen Geschichte des Klosters sowie seiner heutigen Nutzung mit der Ausbildung und Erziehung von Mädchen im Jugendalter durch den Orden der Oberzeller Schwestern. Wie ein Kontrastprogramm wirkte jedoch dann die anschließende Besichtigung eines privaten Armeemuseums in Stammheim. Nach einer kurzen Brotzeitpause strebten die Senioren dann über die Weinberge rund um Lindach zu einer privat gestifteten Marienkapelle auf einer Anhöhe vor dem Ort, wo sich eine schöne Aussicht hinein ins Maintal bot. Nach einem gemeinsam gesungenen Marienlied zog es die Wanderer zurück zum Ausgangspunkt, dem Sportheim der DJK Hirschfeld.

Bild und Text Herbert Naß