Kreisverband Würzburg

2. DJK Dart Bundesmeisterschaft 2016 in Dipbach

Ein wahnsinns Jahr 2016 für die Dartabteilung der DJK Dipbach: Erst holten wir das Doubel mit der Meisterschaft und dem Pokalgewinn und dann noch die DJK Bundesmeisterschaft. Alles begann letztes Jahr bei der 1. DJK Dart Bundesmeisterschaft in Münster, das Turnier mit diesem eigenen DJK Flair hatte uns sofort gut gefallen, so entschlossen wir uns es dieses Jahr bei uns auszutragen. Eine riesen Aufgabe, die wir uns da vorgenommen hatten. Mit dem DJK Hauptverband Ablauf und Doping Vorschriften besprechen, Einladungen an alle DJK Dartabteilungen deutschlandweit verschicken, Planung, Turniervorbereitung, Durchführung, Betreuung der Gäste usw. Hat alles super geklappt, dank der vielen Helfer von allen Seiten. Am Fr. 31.9. starteten wir das Wochenende mit einem offenen Turnier an der aufgestellten 8-Boardanlage im Dipbacher Sportheim (Saal), bei dem 47 Spieler 5 Stunden lang, oft auf sehr hohem Niveau, um den Sieg kämpften. Am Samstag begann, nach einem Besuch mit unseren Gästen auf der Festung und der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung, ab 17:30 Uhr die DJK Bundesmeisterschaft im Einzel. Es waren Spieler aus Münster und Landshut zu uns ins Frankenland gekommen, um sich den DJK Titel zu holen. Nach sehr spannenden Spielen konnte sich Karlheinz Wirsing vom DJK Dipbach im Finale klar vor Richard Schmidbauer aus Landshut durchsetzen, Andy Koch aus Münster wurde Dritter. Am Sonntag ging es, nach einer organisierten Stadtführung durch Würzburg, ab 17:00 Uhr bis weit nach Mitternacht zur DJK Bundesmeisterschaft im Doppel. Das Finale gewannen Richard Schmidbauer/Alex Reiter aus Landshut knapp vor Karlheinz Wirsing/Ralph Völlmar vom DJK Dipbach, Julien Joe Kaesler /Detlef Reinelt auch vom DJK Dipbach belegten den dritten Platz. Es war das größte Steel-Dart Event der letzten 10 Jahre in Unterfranken, drei Tage hintereinander Dart mit viel Spaß, Party und spannende hochklassische Spiele. Sportlich gesehen: der 3. Platz im offenen Turnier, den 2. Platz im Doppel, den 1. Platz im Einzel und damit amtierender DJK Bundesmeister im Dart. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, vielleicht dann in Landshut. Bilder und Berichte auch auf Facebook.

Jürgen Sikora, DJK Dipbach, Abtl. Dart


Neuigkeiten aus dem KV Würzburg

Am Dienstag, 16. Juni 2015, hat der Vorstand des DJK Kreisverbandes Würzburg, mit der Kreisvorsitzenden Gaby Rothenbucher, die einzelnen DJK Vereine im Kreisverband zu einem „offenen Stammtisch“ eingeladen. Die Idee war, die KV Vereine an einen Tisch zu bringen, ohne einen strengen Sitzungsablauf zu haben. Es sollte ein zwangloser Meinungsaustausch zwischen dem KV und den Vereinen, aber auch den Vereinen untereinander, stattfinden. Der Einladung in die Gaststätte der DJK Würzburg, kamen 5 Vereine nach. Auch die Kreisvorstandschaft war vollzählig anwesend.

Anwesend waren: DJK Effeldorf (2), DJK Karbach (3), DJK Tiefenthal (2), DJK Rimpar (1), DJK Dipach (1) Auch konnten wir unseren DV Vorsitzenden Herrn Edgar Lang und seinen Stellvertreter Herrn Karl Grün in unserer Mitte begrüßen.
Nach einigen Terminbekanntgaben seitens des KV (Frauentag, Wanderung, Landeswallfahrt), kam man schnell in eine schöne Gesprächsrunde. Neben vereinsübergreifenden Themen und gegenseitigem Erfahrungsaustausch wurden u.a. auch Verbesserungsmöglichkeiten auf Ebenen der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen dem Diözesanverband, dem Kreisverband, sowie den jeweiligen Vereinen angesprochen.

Edgar Lang, sowie sein Stellvertreter Karl Grün stellten sich den Fragen der Vereinsvertreter. Konkret wurden die Veranstaltungsreihe DJK DV/KV vor Ort, die Distanz zwischen Vereinen und dem DV sowie die gesellschaftlichen Änderungen in Bezug auf das Leben bzw. die Wahrnehmung der DJK bzw. derer Werte besprochen. 2016 soll es wieder eine DV/KV vor Ort-Veranstaltung im Kreisverband Würzburg geben. Hierfür wird der Kreisverband Themenvorschläge von den ansässigen DJK Vereinen einsammeln.
Auch eine Veranstaltung, in der neue Mitglieder der Vorstandschaften in den Vereinen konkrete Infos über die DJK, ihre Strukturen usw. erhalten, wurde angeregt. Dies, so stellte Edgar Lang fest, gab es schon! Leider gab es für dieses Angebot, nach der 2. Veranstaltung, keine Nachfrage mehr. Er wird es im Auge behalten.
Ebenso wurden die „früheren“ Bildungstage angesprochen. Hier wurden nicht nur interessante Themen mit einem Referenten besprochen, sondern es kam auch die Kommunikation und das Gesellschaftliche untereinander nicht zu kurz. Leider wurden auch sie wegen der zu geringen Nachfrage nicht mehr angeboten. Auch hier wollen wir versuchen, mit interessanten Themen zur DJK, Steuer, Internet, Soziale Medien, Datenschutz oder auch Prävention vor sexualisierter Gewalt, dies wieder für interessierte Vereine, evtl. KV übergreifend (Steigerwald, Untermain, Werntal…), anzubieten.
Es gab noch viele interessante Gespräche, zwischen KV, DV-Leitung und den anwesenden Vereinsvertretern. Auch viele personelle Dinge, wie z. B. der Aufbau der Geschäftsstelle, wurde von unserem DV Vorsitzenden erläutert. So konnten viele Fragen geklärt werden.

Schnell war die vorher festgelegt Uhrzeit von 22:00 Uhr erreicht. Die anwesenden DJK´ler waren alle der Meinung, dass man dies wiederholen sollte. Somit beendete Gaby Rothenbucher um 22:00 Uhr den Stammtisch.

Gaby Rothenbucher


Nachruf auf Michael Ort

Sehr geehrte Frau Ort, liebe Lisbeth,
liebe Kinder von Michael,
sehr geehrte trauernde Angehörige
verehrte Trauergemeinde,

Ein Großer der DJK hat sich heute auf den Weg zu seinen Schöpfer gemacht.
Mit diesen einleitenden Worten habe ich den DJK Diözesanverband Würzburg am vergangenen Donnerstag über das Ableben von Michael Ort informiert.
Überraschte Bestürzung, wie bei mir selbst, waren die Reaktionen.
Ja war er denn krank, war eine häufig gestellte Frage; wir haben doch gar nichts mitbekommen.
So kannte ich, so kannten wir ihn. Ein Kämpfer, der sich nicht so schnell verunsichern ließ und dies schon gar nicht in der Öffentlichkeit zeigte. Wie fast immer antwortete er bei unserm letzten Treffen auf meine Frage, ob es ihm gut gehe, mit den Worten: "Naja, man wird halt nicht jünger".
Alleine das besorgte Gesicht seiner Frau hat mich ihm damals nicht ganz glauben lassen.
Michael Ort, das war schon eine Institution, als ich ihn vor mehr als 30 Jahren kennen lernte.
Ein DJK`ler durch und durch.
Er war bereits seit 1962 Vorsitzender des DJK-Kreisverbandes Würzburg und verstand es in dieser Position, die Menschen in seinem Umfeld immer wieder neu zu begeistern.
Er war Leiter, Lenker und Motor in Personalunion. Mit immer wieder neuen Ideen, DJK im Laufe von Jahrzehnten zeitgemäß umzusetzen und in die Vereine, bis hin zum einzelnen Mitglied zu tragen.
Zuallererst sein Verdienst war es, dass der KV Würzburg so zur Institution wurde.
Geachtet und hoch geschätzt bei Mitgliedern, Vereinen und Gremien gleichermaßen, wurde Michael Ort selbst zur Institution und gleichzeitig zum Förderer ganzer Generationen von ehrenamtlichen Helfern innerhalb und außerhalb der DJK.
Mit Achtung  und Stolz schaue auch ich persönlich auf meine Zeit mit ihm zurück, denn vieles, was ich über Verbandsarbeit gelernt habe, habe ich von ihm gelernt.
Nein, dabei geht es mir nicht nur um greifbare Erfahrungen. Was ich von ihm in ganz besonderem Maße abschauen durfte, das ist die Liebe zu dieser Idee DJK und die Gewissheit, dass sie dort, wo sie in unseren Vereinen auf bereite Menschen trifft, eine überaus positive Wirkung zeigt.
Das war es auch, so glaube ich, was ihn immer wieder angespornt hat.
Schon als junger Mensch, als er 1959 zum ersten mal bei einem offiziellen Kreistag war und sich als Beisitzer plötzlich in der Kreisvorstandschaft wiederfand. Im März 1962 wurde er stellvertretender Vorsitzender und bereits im Juli des gleichen Jahres Kreisvorsitzender. 44 Jahre lang bekleidete er dieses Amt bis ich ihn, auf seinen Wunsch hin, im Jahr 2006 ablösen durfte. Er machte dann als Kassier weiter, weil halt gerade keiner greifbar war.
Daneben war er Mitglied in mehreren Vereinen, wie z. B. dem SB Versbach und der DJK Erbshausen-Sulzwiesen.
Es war uns 2010 in der damaligen Kreisvorstandschaft dann, als er auch das Amt des Schatzmeisters weitergab, eine große Freude, ihn zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen.
Seine Freude darüber sehe ich heute noch. Ehrlich und echt. So wie er eben war.
Die vielen Auszeichnungen, die er auf Grund seiner überragenden Leistungen erhielt, als Beispiel seien das Ehrenzeichen des Bayrischen Ministerpräsidenten, das Ludwik Wolker Relief und der Ehrenbrief des DJK-Bundesverbandes genannt, haben ihn  keinesfalls hochmütig werden lassen, sondern er hat anschließend mit neuer Energie und eher noch intensiver an seinem Traum einer starken und stärkenden DJK weitergearbeitet.
Michel Ort hat Zeit seines Lebens die Grundgedanken der DJK, bei allem Tun, den Menschen in christlicher Nächstenliebe in den Mittelpunkt zu stellen, geradezu vorbildlich gelebt.
Es war einfach seine innere Überzeugung und die konnte er durchaus auch vehement und im guten Sinne bis hin zur Sturheit vertreten. Wenn er sich einmal eine Meinung gebildet hatte, dann vertrat er die auch und war nur mehr schwer davon abzubringen.
Sein Motto war: Redet mit den Leuten.
Den neuen Kommunikationsmedien traute er nicht so recht.
Er favorisierte das direkte Gespräch mit den Menschen und gewann sie so für sich und für die DJK.
Ich denke, das kann man an der Zahl der heute auf dem Friedhof anwesenden Menschen überaus eindrucksvoll erkennen. Die DJK ist stolz, mit ihm einen überzeugten und überzeugenden DJK`ler an der Seite gehabt zu haben.
Danke auch an die Familie, die dies zugelassen, es unterstützt hat.
Im Showbusiness werden Menschen oftmals für ihr Lebenswerk geehrt.
Ich möchte Michael Ort im Namen der DJK mit dem Schlussvers aus dem Gedicht "An der Schwelle" von Elli Michler ehren.

Mehr gibt es nicht als Sinnerfüllung eines Lebens,
wenn du nur weißt: kein Tag darin war je vergebens.
Den Sonnen-Untergang mit seinem rötlich-goldnen Schimmer
bewundere niemals klagend!
Es gibt keinen Abschied für immer,
sagt er dir Abend für Abend.

Liebe Familie Ort, mögen diese Worte Pflänzchen des Trostes in ihren Herzen wurzeln und wachsen lassen.
Ich bin mir ganz sicher: Unser Herrgott hat Michael mit offenen Armen empfangen. Solche wie ihn, braucht man überall.

Lieber Michel,
vielen herzlichen Dank.
Behüt dich Gott

(gesprochen am 20.11.2013 von Edgar Lang)


Internationaler Fußball in Würzburg – Begegnung und Integration

 
Über 500 Zuschauer/innen wollten sie sehen – die Ballzauberer aus fernen Landen, genauer gesagt aus Mozambik und Namibia, beim ersten Fußball-A-Länderspiel zweier Nationalmannschaften im Sportzentrum der DJK Würzburg. Die beiden Mannschaften standen sich am Tag des alljährlich in Würzburg statt findenden Afrika-Festivals anlässlich eines Vorbereitungsspiels für die Qualifikation zur Fußball-WM 2014 in Brasilien gegenüber, das torlos endete. Bei großartiger Stimmung im Stadion entwickelte sich ein wirklich unterhaltsames Spiel, das bei den Zuschauern, den Verantwortlichen der Stadt Würzburg, des Bayerischen Fußballverbandes und dem Ausrichter einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
 
Bilder --> hier
 
ganzer Bericht im Wegezeichen 2/2012 (Zeitschrift)

Seniorenwanderung um Tiefenthal

Gastgeber des Wandertages im Monat Mai war die DJK Tiefenthal, die ihrem Wanderangebot das Motto „Wein – Natur – Weitblick“ gegeben hatte und damit die zahlreichen Besucher regelrecht verzauberte. Bereits am Startplatz, am Rande einer ehemaligen Post- und Heerstraße wusste Wanderführer Heinz Neßwald vieles aus der historischen Vergangenheit dieser besonders geschichtsträchtigen und vor allem wirtschaftlich bedeutsamen West-Ost-Verbindung zu erzählen. Von der bekannten Weinlage „Homburger Edelfrau“ genossen die DJK-Senioren dann die einmalige Aussicht auf den Weinort Homburg und sein Wahrzeichen, das Fachwerk-Schloß hoch über dem Maintal. Über Weinbergspfade erreichte man dann den Kallmuth, den kulturhistorisch ältesten Steillagenweinberg Deutschlands, wo man schon seit Jahrhunderten beste Weine der Sorten Riesling und Silvaner zu kultivieren verstand. Dazu waren aber auch seit alters entsprechend gestaltete Terrassen erforderlich, die mit leuchtend roten Buntsandsteinmauern gesichert waren. Diese kunstvoll gefertigten Bauwerke haben aber im Lauf der Jahre durch Erosion und Witterung stark gelitten. So hat man bereits seit einigen Jahren mit einer aufwendigen und kostspieligen Sanierung dieses Kulturdenkmals am Kallmuth begonnen. Überrascht wurden die Wanderer aber an dieser Stelle durch eine Weinverkostung aus regionalen Erzeugnissen, die DJK-Vorsitzender Edgar Lang mit seinen Helfern vorbereitet hatte. An einem altehrwürdigen Bildstock lud Diakon Toni Blum (Rütschenhausen), wie auch mittlerweile bei allen anderen DJK-Wanderungen, zu einer kurzen besinnlichen Andacht ein.

Text und Bild Herbert Naß