65. DJK Diözesantag – Bericht

65. DJK-Diözesantag des Diözesanverbands Würzburg
in Alitzheim legt neue Satzung fest

Hohen Besuch hatte die DJK Alitzheim zu Gast. Aus allen geografischen Bereichen der Diözese Würzburg waren Verantwortliche und Vertreter der DJK-Sportvereine und Kreisverbände zum 65. Ordentlichen Diözesantag der Deutschen Jugendkraft angereist.
Zu den Ehrengästen gehörten Elsbeth Beha, die Präsidentin des DJK-Bundesverbands aus Mannheim sowie Edmund Mauser, der Präsident des DJK-Landesverbands Bayern aus Oberzenn. Einer der Gründe für deren Kommen waren die Ehrungen für Gerlinde Geyer aus Üchtelhausen und Rudi Krebs aus Wasserlosen-Greßthal. Beide traten am digitalen Diözesantag im März 2021 nicht mehr zur Wahl an.
Für herausragende und langjährige Verdienste um die Ziele und Aufgaben des DJK-Sportverbands wurde ihnen nun das Carl-Mosterts-Relief verliehen. Gerlinde Geyer engagierte sich seit dem Jahr 1986 in verschiedenen Bereichen im Kreisverband Schweinfurt und im Diözesanverband Würzburg. Rudi Krebs hat 50 Jahre in unterschiedlichen Ehrenämtern des DJK-Diözesanverbands für Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen gearbeitet.

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Zum DJK-Diözesanverband Würzburg gehören 126 Sportvereine mit über 43.600 Mitgliedern. In den Vereinen werden insgesamt 40 Sportarten angeboten. Zudem gibt es starke Abteilungen in den Bereichen Brauchtum, Kultur und Musik.
Die Corona-Pandemie führte laut Edgar Lang zu schmerzhaften Abgängen, insbesondere bei Jugendlichen. Aber der Diözesanvorsitzende ist „ein wenig stolz darauf, dass trotz mancher personeller Schwierigkeiten kein Verein aufgelöst werden musste“.
Dass die DJK-Angehörigen eine starke, miteinander verbundene und zukunftsorientierte Gemeinschaft bilden, war beim Diözesantag in Alitzheim spürbar. In ihren Grußworten stellten die Ehrengäste die drei Säulen Sport, Gemeinschaft und Glauben, den Wert des Ehrenamts und die enge Bindung des organisierten Sports in Unterfranken zur Diözese Würzburg heraus.
Zum Diözesantag hatten die Delegierten die Berichte aus dem Präsidium, von den Fachreferenten und der Jugendleitung schriftlich bekommen. Deshalb konnten die Rückblicke, der Finanzbericht und der Haushaltsplan sowie die Verabschiedung einer neuen Satzung des Diözesanverbands kurz gehalten werden. Die 46 Berechtigten stimmten der Konkretisierung des kirchlichen Status‘ und den zeitgemäßen Reformen und Begriffen in der Satzung einstimmig zu.
„Richtig fit ab 50“ heißt ein neues Projekt, das am Diözesantag offiziell gestartet wurde. Eingeladen wurde zu einem Seminar zur Prävention sexualisierter Gewalt im April in Greßthal und für weibliche Führungskräfte im Mai in Hausen bei Würzburg, zum Bundessportfest in Schwabach im Juni, zur nachgeholten Jubiläumswallfahrt im Oktober in Bamberg sowie zu den monatlichen Seniorenwanderungen in den sieben Kreisverbänden.

Bericht und Bilder: Irene Konrad