DV-Wallfahrt 2021 – Bericht

Gernach (ES) Etwa 80 Frauen, Männer und auch Jugendliche und Kinder – die jüngste Teilnehmerin war gerade fünf Jahre alt – waren zum Startpunkt der Diözesanwallfahrt der DJK nach Gernach gekommen. Die Wallfahrt, die von Gernach über Lindach zum Antonia-Werr- Zentrum führte, begann am Sportheim des TSV Gernach. Das Motto der Wallfahrt: „Du führst uns hinaus ins Weite!“ –

 Der Vorsitzende des Diözesanverbandes, Edgar Lang begrüßte die Wallfahrer am TSV-Sportplatz. Er gab seiner Freude Ausdruck, dass trotz Corona so viele Wallfahrer gekommen seien. Mit unterwegs waren auch einige – jugendliche – Inline-Skater. Das Rote Kreuz war stets einsatzbereit und sicherte die Wallfahrt ab. Zum ersten Mal mit dabei: der  Geistliche Beirat der DJK, Dr. Thorsten Kapperer. Die Wallfahrt war vom Kreisverband Schweinfurt organisiert worden. Maria Blum lenkte in ihrem Impuls zum Beginn der Wallfahrt die Aufmerksamkeit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf das Schöne, das es in der Natur auf dem Weg nach Kloster St. Ludwig zu entdecken gibt, machte aber auch neugierig auf das, was jeder und jede in sich selbst an neuen Perspektiven, neuen Seiten entdecken kann. Auf der knapp 5 Kilometer langen Strecke, die in Gruppen von jeweils 10 Wallfahrern zurückgelegt wurde, gaben die Leiterinnen und Leiter der jeweiligen Gruppen Impulse, die Weite, die Gott zugesagt hat zu entdecken: im gemeinsamen Gebet, in der sorgsamen Beobachtung der Natur, in der Würdigung der Zeugnisse des Glaubens, die unsere Vorfahren mit Flurkreuzen und Bildstöcken hinterlassen haben. Alle waren eingeladen, zu beobachten, was man unterwegs riechen kann, auf die Bäume in ihren unterschiedlichen Gestalten zu beobachten, oder den Klängen der Schöpfung, wie dem Rauschen des Regens  zu lauschen. Nach Stationen am Berghof Kreuz in Gernach, am Sportplatz in Lindach und am Bildstock auf dem Weg zum Kloster St. Ludwig feierte dann Pater Deocar in der Klosterkirche des Antonia-Werr- Zentrums die Eucharistie mit den Wallfahrern. In seiner Predigt griff der Geistliche Beirat Dr. Thorsten Kapperer das Motto der Wallfahrt „Du führst uns hinaus ins Weite“ auf mit der Frage, welche Rolle die DJK in der Zukunft der Kirche spielen könne. Er erinnerte an die Aussage des Konzilsdokuments „Kirche in der Welt von heute. Dort wird dargelegt, dass die Kirche „der besonderen Hilfe der in der Welt Stehenden bedarf.. gleichgültig ob es sich um Gläubige oder Ungläubige handelt“ um ihrer Aufgabe das Evangelium an alle zu verkünden gerecht werden zu können. Die DJK könne für sich aus diesen Worten die Verpflichtung ableiten, selbstbewusst und mit den jedem und jeder eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen in ihren Vereinen die Nähe zu den Menschen in den Städten und Dörfern zu suchen und dort Zeugnis für das Evangelium zu geben. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Kloster St.Ludwig führte die Wallfahrer ihr Weg wieder zurück in ihre Heimatgemeinden aus allen Regionen der Diözese Würzburg.

Erhard Scholl